Foto: Carolin Obermeier

# Wertschätzung # Körperlichkeit # Erfahrung

am 08. März 2017 | von | mit Keine Kommentare

Die Teilnahme an unterschiedlichen einszueins Seminaren war für mich immer eine Auszeit vom Unialltag und eine Erweiterung meines eigenen Horizonts. An den Wochenenden konnte ich in den Räumen der Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft in Köln einerseits in gewisser Weise in eine Parallelwelt abtauchen und gleichzeitig selbst ganz aktiv ästhetische Erfahrungen im konkreten Moment sammeln – losgelöst von Bewertung und mit viel Wertschätzung verbunden. Aus der anonymen Masse heraus wurde jeder Teilnehmende als eigenständiges Subjekt wahrgenommen. Dabei stand stets die Selbsterfahrung im Vordergrund, erst dann konnten Gedanken an eine didaktische Umsetzung für eine gewisse Lerngruppe hervorkommen. Doch genau das ist für mich der Kern der Seminarreihe: Ausgehend von mir selbst bilde ich meine Persönlichkeit weiter aus und entdecke dabei Neues – mit diesem Blick gehe ich dann wieder in die Welt raus und kann aus dem neu erworbenen Fundus auch im pädagogischen Setting, beispielsweise im schulischen Unterricht, schöpfen.

Und so tritt die scheinbare Parallelwelt plötzlich ganz konkret in meinen Alltag – beruflich wie privat – und verkörpert sich dort mehr und mehr. Die Teilnahme an der einszueins Seminarreihe ermutigt, im Prozess zu sein, nicht stehen zu bleiben, auszuprobieren, zu forschen und neugierig zu bleiben!

Autor

Carolin Obermeier

Carolin Obermeier Sonderpädagogin, derzeit an der Universität Bielefeld im Bereich inklusive Deutschdidaktik tätig. Sie interessiert sich insbesondere für eine stärkere Gewichtung der Körperlichkeit in Hochschule und Schule. Die eigene Teilnahme an einszueins Seminaren während des Studiums war dabei prägend.

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